Gesundheit

Klimawandel und Gesundheit - Ursachen und Folgen - Regionale, nationale und internationale Anpassungsstrategien

Fakultätskolloquien am Donnerstag, den 07. April 2011 und Freitag, den 23. April 2010

Klimawandel und Gesundheit - Ursachen und Folgen - Regionale, nationale und internationale Anpassungsstrategien
Globalen Veränderungen der Umwelt, verursacht durch menschen- gemachte Gefährdungen (z.B. Industrialisierung und Umweltver- schmutzung) und Naturkatastrophen, wurde schon lange ein Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von Bevölkerungen zugeschrieben. Inzwischen sind sich Klimaexperten und Wissen- schaftsgremien einig, dass Klimawandel insbesondere bedingt durch anthropogene Einflüsse Realität ist. Es ist zu erwarten, dass der Klimawandel in Zukunft dramatische Auswirkungen auf die Gesundheit und die Sicherheit von Menschen haben wird.

Der Klimawandel kann daher weltweit als eine der wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für die Gesundheitswis- senschaften angesehen werden. Auch die deutsche Bundesregierung hat bei der Erarbeitung des Aktionsplans im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel einen Schwerpunkt auf die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels gelegt.

Ziel des Fakultätskolloquiums ist es, die möglichen Ursachen für den Klimawandel und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft näher zu beleuchten. Dabei wird sowohl die globale als auch die lokale Situation berücksichtigt. Des Weiteren werden im interdisziplinären Austausch nationale und lokale Anpassungsstrategien erörtert und deren Bedeutung für die Gesund- heit diskutiert. Hierzu werden Referenten aus Forschung, Politik und Praxis eingeladen.

Programm und Anmeldung an der Quelle: http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/kolloquium/

Fortbildung "Musik schafft Beziehung"

Eine berufsbegleitende Fortbildung für Fachkräfte in der Pflege und Begleitung demenziell erkrankter Menschen. Beginn Februar 2011
Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG):
"Musik schafft Beziehung" Eine berufsbegleitende Fortbildung für Fachkräfte in der Pflege und Begleitung demenziell erkrankter Menschen. Beginn Februar 2011

Musik kann Menschen aller Sprachen, aller Kulturen, jeden Alters verbinden. Sie kann eine Beziehung zwischen gesunden und kranken Menschen herstellen.

Musik kann in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen unterschiedliche Funktionen einnehmen, wie zum Beispiel eine identitätsstiftende, eine soziale oder gemeinschaftliche. Diese werden vor dem Hintergrund des Krankheitsbildes Demenz vorgestellt und praktische Umsetzungsmöglichkeiten erprobt. Als theoretischer Hintergrund dient der Ansatz der Musikgeragogik, dem es in erster Linie darum geht, Erfahrungsräume zu inszenieren, die in der musikalischen Biographie der Beteiligten verankert sind. Dabei nutzt der Ansatz die positive Wirkung des Musizierens auf den einzelnen Menschen.
Jeder Mensch hat seine eigene individuelle musikalische Biographie. In der Fortbildung werden unterschiedliche Zugangswege vorgestellt und praktische Umsetzungsmöglichkeiten erprobt, so dass die Teilnehmenden in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen entscheiden können, welchen Zugang sie für die individuellen Bedürfnisse und Interessen auswählen.

Teilnehmende aus Rheinland-Pfalz haben die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit als konkretes Angebotskonzept zu entwickeln und den regionalen Netzwerken für Demenz in RLP anzubieten.

Ziele Die in fünf Blöcken konzipierte berufsbegleitende Fortbildung für Fachkräfte in der Pflege und Begleitung von demenziell erkrankten Menschen hat zum Ziel, ein breites Spektrum von unterschiedlichen Zugangswegen zu Betroffenen durch das Medium Musik aufzuzeigen.

Zielgruppe Menschen, die hauptberuflich oder ehrenamtlich in der ambulanten, stationären oder teilstationären Pflege sowie in der Sozialen Altenarbeit tätig sind. Eine musikalische Vorbildung und einschlägige Berufserfahrungen sollten vorhanden sein.

Zertifizierungsbedingungen Für den Abschluss der Fortbildung mit einem Hochschulzertifikat der Fachhochschule Münster müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Die Teilnehmenden müssen über einen Hochschulabschluss oder eine abgeschlossene Pflegeausbildung mit praktischer Berufserfahrung verfügen sowie eine entsprechende Abschlussprüfung und eine Abschlussarbeit ablegen. Zur Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen bitten wir um eine Kurzbewerbung mit musikalischem und beruflichem Lebenslauf. Methoden Vorträge, musikalische Selbsterfahrung, Musikpraxis, Fallbeispiele, Gruppenarbeit und Diskussionen.

Tagungsort Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz Am Heinrichshaus 2, 56566 Neuwied-Engers www.landesmusikakademie.de (Abschlussprüfung und Zertifikatsübergabe finden in Mainz statt)

Ablauf Anreise: bis 9.30 Uhr (jeweils am ersten Tag) Arbeitseinheiten: 10.00-12.30 und 14.00-18.00 Uhr Abends freies Musizieren (freiwilliges Angebot)

Teilnahmebetrag 1.190,00 € im Einzelzimmer inkl. Verpflegung 1.150,00 € im Doppelzimmer inkl. Verpflegung (buchbar nur mit Übernachtung und Verpflegung)
Online-Buchung: www.demenz-rlp.de Anmeldeschluss: 31.12.2010

Veranstalter Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) in Kooperation mit der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz; Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen

Ansprechpartnerin Daniela Stanke in der LZG Telefon: 06131-2069-41 E-Mail: dstanke@lzg-rlp.de

Fachliche Leitung Prof. Dr. H. H. Wickel, Fachhochschule Münster, Prof. Dr. T. Hartogh, Universität Vechta, sowie weitere Dozentinnen und Dozenten aus der Praxis.

Die Fortbildung ist in Rheinland-Pfalz nach dem Bildungsfreistellungsgesetz anerkannt. Eine Bildungsfreistellung kann beim jeweiligen Arbeitgeber beantragt werden.

21./22. Februar 2011 (Block 1)
• Theoretische Grundlagen der Musikgeragogik und Musikpsychologie
• Grundlegendes zum Thema Demenz, Funktion von Musik bei demenziell Erkrankten
• Praktische Einführung in einzelne musikalische Methoden wie Liedbegleitung, Verklanglichung, Musik und Bewegung

11.-13. April 2011 (Block 2)
• Demenz und Musik in Theorie und Praxis
• Musik in der Sterbebegleitung aus musiktherapeutischer Perspektive
• Landes-Netz-Werk Demenz, Anleitung und Konzeptarbeit für die Abschlussarbeit 20.-21. Juni 2011 (Block 3)
• Methodik und Didaktik in der musikbezogenen Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen
• Musik und Hörschäden bei älteren Menschen
• Vorstellung von unterschiedlichen musikalischen Zugangswegen

22.-23. August 2011 (Block 4)
• • Stimme und Singen im Alter
• • Intergenerative Projekte zwischen Alt und Jung am Beispiel Musik
• • Zugänge zu demenziell erkrankten Menschen aus musiktherapeutischer Perspektive

18. November 2011 (Block 5 in Mainz)
• Abschlussprüfung
• Vorstellen der Abschlussarbeit
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